wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 4.01 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben „verschluckt“ hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen

Werden Sie jetzt Fan von kostenlose-urteile.de bei facebook!


Dies ist die mobile Version von kostenlose-urteile.de - speziell optimiert für Smartphones.

Klicken Sie hier, wenn Sie lieber die klassische Version für Desktop-PCs und Tablets nutzen wollen.


Hier beginnt die eigentliche Meldung:

Landgericht Aachen, Urteil vom 12.01.2004
11 O 381/03 -

200 Euro Schmerzensgeld für einfaches HWS-Syndrom mit vier ambulanten Behandlungen

LG Aachen zum Schmerzensgeld für Verkehrsunfallopfer bei einfachem HWS-Schleudertrauma mit geringen Beschwerden

Das Landgericht Aachen hat einer bei einem Autounfall verletzten 67-jährigen Frau ein Schmerzensgeld in Höhe von 200 Euro gegen den Unfallverursacher zugesprochen. Die Frau hatte durch den Verkehrsunfall ein HWS-Schleudertrauma erlitten und war eine Woche lang arbeitsunfähig krankgeschrieben.

Unfallursache und Verletzungsfolgen blieben in dem Verfahren unstreitig. Die Klägerin hatte noch am Unfalltag einen Arzt aufgesucht und befand sich zur Behandlung ihrer Verletzung insgesamt fünf Mal in ambulanter ärztlicher Behandlung. Sie war eine Woche erwerbsunfähig krankgeschrieben und litt eine weitere Woche unter Schmerzen. Danach hatte sie keine Beschwerden mehr.

Das Gericht hielt für diese Verletzungen ein Schmerzensgeld von 200 Euro für gerechtfertigt und angemessen. Dabei berücksichtigte das Gericht die einwöchige hundertprozentige Erwerbsunfähigkeit der Klägerin sowie ihre eine weitere Woche anhaltenden Schmerzen.

Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Verletzungen der Klägerin eindeutig den Grad von Bagatellbeschwerden überschritten, so dass ein Absehen von Schmerzensgeld nicht in Betracht komme. Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs 14.01.1992 (Az. VI ZR 120/91), wonach Bagatellverletzungen, die nach dem Billigkeitsgrundsatz des § 847 BGB (später § 253 BGB) keinen ein Schmerzensgeld rechtfertigenden Schaden darstellen, hielt das Landgericht Aachen nicht für einschlägig.

© kostenlose-urteile.de (ra-online GmbH), Berlin 08.07.2016
Quelle: Landgericht Aachen, ra-online (vt/we)

Urteile sind im Original meist sehr umfangreich und kompliziert formuliert. Damit sie auch für Nichtjuristen verständlich werden, fasst kostenlose-urteile.de alle Entscheidungen auf die wesentlichen Kernaussagen zusammen. Wenn Sie den vollständigen Urteilstext benötigen, können Sie diesen beim jeweiligen Gericht anfordern.

Wenn Sie einen Link auf diese Entscheidung setzen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Adresse zu verwenden: https://www.kostenlose-urteile.de/LG-Aachen_11-O-38103_200-Euro-Schmerzensgeld-fuer-einfaches-HWS-Syndrom-mit-vier-ambulanten-Behandlungen.news22879.htm

Bitte beachten Sie, dass im Gegensatz zum Verlinken für das Kopieren einzelner Inhalte eine explizite Genehmigung der ra-online GmbH erforderlich ist.

Dokument-Nr.: 22879 Dokument-Nr. 22879

kostenlose-urteile.de ist ein Service der ra-online GmbH


Die Redaktion von kostenlose-urteile.de gibt sich größte Mühe bei der Zusammenstellung interessanter Urteile und Meldungen. Dennoch kann keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der über uns verbreiteten Inhalte gegeben werden. Insbesondere kann kostenlose-urteile nicht die fachkundige Rechtsberatung in einem konkreten Fall ersetzen.

Bei technischen Problemen kontaktieren Sie uns bitte über dieses Formular.